Auf den folgenden Seiten nehmen wir euch mit auf unsere spannende Reise nach Deutschland, die sich über ein Jahr erstrecken wird. Wir – das ist eine Gruppe von Student*innen der Germanistik der Universität Sevilla, die sich im Rahmen des Erasmus-Programmes in verschiedene deutsche Städte begeben – zum Studieren, Leben, Entdecken, Wundern und Verwundern. Erlangen, Mainz, Hamburg, Bochum, Halle, Freiburg, Leipzig … von verschiedenen Standorten aus werden wir berichten, was wir erleben, was uns herausfordert und als „merk_würdig“ erscheint. Warum schreiben wir diesen Blog? Weil wir gerne teilen? Ja! Uns mitteilen? Ja! Wir wollen verschiedene Perspektiven auf Deutschland zeigen, Stereotype abbauen und nützliche Infos geben, falls ihr selbst demnächst einen Studienaufenthalt in Deutschland plant. Also dann: viel Spaß beim Begleiten!

-Denise gensel.

jueves, 27 de septiembre de 2018

Meine Erasmus in Bochum, Erster Tag

Nervosität, ein bisschen Angst und viele Neugier. Das habe ich gestern  (und seit Monaten) gefühlt. Zum Glück war ich nicht alleine, aber erst werde ich ein bisschen erklären, wie und warum ich angekomen bin. Erste Frage: Warum Bochum? Grund: Ich lerne Niederländisch an der Uni Sevilla und ich wollte es in Deutschland weiterlernen, aber leider kann man das fast nirgendwo. Außerdem kenne ich ein Mädchen dort, mit dem ich schon Tándem in Sevilla gemacht habe. Zweite Frage: wie bin ich hier hergekomen. Es war nicht einfach: mit meinen Eltern bin ich nach Jeréz zum Flughafen gefharen. Dann bin ich nach Madrid und später nach Düsseldorf geflogen. Dort hat diese Freundin mich abgeholt und wir haben mit ihrem Vater etwas gegessen. Sie beiden sind extrem freundlich und sie versuchen, immer zu helfen.

Über Bochum habe ich viele Witze gehört. Einige sagen, dass es hässlisch ist. Ich habe nur die Uni und einen Aldi besucht, deshalb muss ich mir noch eine Meinung bilden, aber bis jetzt habe ich viel Natur gesehen (ich bin durch einen Wald zum Aldi gelaufen), etwas, das man in Sevilla nicht oft sehen kann. Ich glaube, dass meine Mitbewohner sehr nett sind, und dass sie verstehen, wie schwer es ist, zum ersten mal im Ausland zu leben. 

Morgen werde ich versuchen, meinen Studentenausweis zu holen, aber ich brauche Dinge  aus meiner Uni dafür, die ich wie immer nicht bekommen habe. 
 Mal sehen wie alles läuft. Bis später!

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