Auf den folgenden Seiten nehmen wir euch mit auf unsere spannende Reise nach Deutschland, die sich über ein Jahr erstrecken wird. Wir – das ist eine Gruppe von Student*innen der Germanistik der Universität Sevilla, die sich im Rahmen des Erasmus-Programmes in verschiedene deutsche Städte begeben – zum Studieren, Leben, Entdecken, Wundern und Verwundern. Erlangen, Mainz, Hamburg, Bochum, Halle, Freiburg, Leipzig … von verschiedenen Standorten aus werden wir berichten, was wir erleben, was uns herausfordert und als „merk_würdig“ erscheint. Warum schreiben wir diesen Blog? Weil wir gerne teilen? Ja! Uns mitteilen? Ja! Wir wollen verschiedene Perspektiven auf Deutschland zeigen, Stereotype abbauen und nützliche Infos geben, falls ihr selbst demnächst einen Studienaufenthalt in Deutschland plant. Also dann: viel Spaß beim Begleiten!

-Denise gensel.

sábado, 22 de diciembre de 2018

Ärpfel, Örpel, Erdbeern, Erdber oder Kartoffeln und was macht ein Spanier hier in Deutschland im Winter?


Jenseits der Grenzen Süd-Osterlangen gibt es einen großen Wald, wo  man spazieren gehen und dabei nachdenken kann. Er ist in der Nähe von der Hartmannstraße, ja meine Studentenwohnheim ist weit weg von fast allem. Ich habe Lust,  den verschneiten Wald zu sehen. Er heißt Buckenhofer Wald, weil er nicht in Erlangen liegt. Okay, klammern wir meinen Geschmack für die Natur (ich hänge einige Bilder des Waldes und Pilze, die ich da gefunden habe) aus. Sprechen wir über meinen November, es gibt nicht viel zu sprechen, aber ich habe ein Paar Sachen gelernt, wie ein Referat gemacht werden soll. Sie, die Referate, sind gespannt vorzubereiten und zu präsentieren, wahrscheinlich fand ich auch lustig zu präsentieren, später, als alle meine Referate präsentiert werden, spreche ich über die Lehrerinnen und welche solltet ihr wählen. Ja, sind auch lustig, weil man viele Erfahrungen sammeln kann, zum Beispiel habe ich in einer Powerpoint „Verpiss dich, Lakoff!“ (Lakoff ist ein Theoretik und ich dachte, dass Verpiss auf Spanisch „!Que te den¡“ wäre, aber nein, das heißt „!Que te jodan¡“) und mein Lehrer sagte mir, dass das sehr vulgär ist, zum Glück habe ich es ihm vor der Präsentation gezeigt.
Außerhalb des akademischen Lebens habe ich auch andere Sachen gelernt. Ich habe mit einem Jungen über Akzente gesprochen. Er kommt aus Franken, von hier und er hat das charakteristische „R“ von hier, das wie das spanische „R“ von Perro ist, aber  man kann ihn sehr gut  verstehen, trotzdem hat er mir etwas über die geschlossenen Dialekte von Franken erzählt. Kartoffel kann auch Erdapfel oder Erdbeeren sein, das letzte Wort kannte ich nicht aber passt. In den Dörfern von Franken nennen sie sie „Ärpfel“ als Verkürzung von Erde und Apfel, oder „Örpel“, auch wegen der Verkürzung  oder Erdbern. Diese Verkürzungen haben mich an den andalusischen Dialekt auch erinnert.
 Die deutsche haben mich sehr oft gefragt warum  ich hier im Winter bin.Was mache ich hier? Es ist sehr komisch für sie, dass ein Spanier nicht zu Besuch kommt. Ja, sehr lustig, wir können und müsse sie überraschen. Die Studenten von hier sind so wie die Studenten in Spanien, so fürchtet euch nicht, manche Lehrer haben uns (Roberto und mir) gesagt, dass die Austauschstudenten sich normalerweise  mehr bemühen zu lernen .
Etwas, dass mir sehr geholfen hat, ist  Nivea Creme, wegen der Kälte und Glühwein, auch wegen der Kälte.
Nächstes Mal sprechen wir über LehrerInnen, manche Unhöflichkeiten und was kann man tun.

Ángel Navarro De Anca

viernes, 14 de diciembre de 2018

Heidelberg entdecken


Schon zwei Monate sind vergangen, seitdem ich hier angekommen bin, und ich verliebe mich jeden Tag wieder in diese Stadt.
Bereits in der zweiten Woche habe ich mich im internationalen Uni-Chor angemeldet, also wenn ihr Musik, singen und neue Leute kennenlernen liebt, ist das eure grosse Gelegenheit. Wir singen Klassiker (Vivaldi und Bach) und die Teilnehmer sind sehr kompetent und freundlich.

Jetzt bin ich eine Expertin bezüglich Zug- und Busverbindungen. Das Wohnheim ist in einem enfernten Stadtviertel, deswegen muss ich jeden Tag die S-Bahn nehmen, um in die Uni zu kommen. Ich habe am ersten Tag das Semesterticket gekauft (170€ pro Semester), sodass ich mich jetzt frei in der ganzen Stadt bewegen kann. Sogar  in die angrenzenden Städte kann ich damit fahren (Mannheim, Weinheim, Würzburg..) Ist das nicht prima?
Das Essen in der Mensa ist auch sehr billig und lecker (nicht so gut wie in Spanien, natürlich 😊). Man kann dort viel Spanisch hören. Ich denke, dass die meisten Ausländer aus Spanien oder Lateinamerika kommen.

Die Uni organisiert jedes Wochenende viele Ausflüge  in andere detusche Städte (Hamburg, Weimar, Stuttgart…) und die ESN (Esrasmus Student Network) Reisen in Städte außerhalb Deutschlands (Strassburg, Wien, Budapest...).
Ich werde mich bald wieder mit neuen Nachrichten melden.

LG
Paula.