Auf den folgenden Seiten nehmen wir euch mit auf unsere spannende Reise nach Deutschland, die sich über ein Jahr erstrecken wird. Wir – das ist eine Gruppe von Student*innen der Germanistik der Universität Sevilla, die sich im Rahmen des Erasmus-Programmes in verschiedene deutsche Städte begeben – zum Studieren, Leben, Entdecken, Wundern und Verwundern. Erlangen, Mainz, Hamburg, Bochum, Halle, Freiburg, Leipzig … von verschiedenen Standorten aus werden wir berichten, was wir erleben, was uns herausfordert und als „merk_würdig“ erscheint. Warum schreiben wir diesen Blog? Weil wir gerne teilen? Ja! Uns mitteilen? Ja! Wir wollen verschiedene Perspektiven auf Deutschland zeigen, Stereotype abbauen und nützliche Infos geben, falls ihr selbst demnächst einen Studienaufenthalt in Deutschland plant. Also dann: viel Spaß beim Begleiten!

-Denise gensel.

viernes, 5 de abril de 2019

März und die frühe Frühling


Am 1. März ist Fasching, das heißt Party, Feiern usw. Erlangen ist langweilig, obwohl es sich während Fasching verwandelt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es in Köln sein muss, eine echte Verrücktheit. Ich war in New Force und normalerweise gibt es nur 20 Leute  maximal, aber an diesem Tag gab es viele, sehr viele, ich wurde ein bisschen verlegen wegen der Anzahl an Menschen. Im New Force gab es einen Wettbewerb zwischen 6 verschieden Gruppen,  jede aus 3 Leute bestehend. Die Gruppe treffen in Paaren aufeinander, und jede Gruppe soll einen 5-Literbierkrug trinken, vor der anderen Gruppe . Ja, es gab viele Runde,  4 oder 5 Runden. Viel Bier. Wie ich im Februar gesagt habe, gehen  die Leute jetzt mehr aus, also werdet ihr  auch ausgehen wollen. Viel Erfolg mit der Organisation, ich finde es sehr wichtig, um den Erasmus-Aufenthalt  genießen zu können. Ich war fast den ganzen März in meiner Wohnung, weil ich 4 Haus- und Abschlussarbeiten hatte. Macht das nicht. Tatsächlich bin ich sehr perfektionistisch.

Noch etwas, das mich stört , ist die Zeitumstellung hier. Die Sonne verhält sich hier nicht wie in Sevilla. Die Sonne macht hier etwas anderes, ihre Einstrahlung ist viel weniger senkrecht  Ende diesen Monats dachte ich, dass dieser Tag nie enden würde. Erlangen braucht Kunst und einen Club für Gedichte oder etwas ähnliches, zu viele teure Bars mit fliegentragende Kellner sind, wo man für ein Glas  irgendwas 10 Euro hinnimmt, weil die Kellner Krawatte tragen. Da stehen nur Snobs und Erlangen ist voll von ihnen. New Force ist ok aber Kunst vermisst man.

Viel Druck


Vor allem, es tut mir leid, ich hatte und habe noch viel zu tun. Wahrscheinlich will ich euch erzählen, wie ich Februar und März gelebt habe. Trotzdem braucht ihr keine Angst  haben , ich schreibe  zwei Einträge und gebe ich euch ein paar Tipps, damit ihr  in eurem zukünftigen Erasmus ich mit den Hausarbeiten  überlasten sein werdet.

Hier enden die Vorlesungen im Februar, am 5., also die erste Februarwoche. In dieser Woche sagen die Lehrer, was ihr machen sollt. Mein Tipp, fragt  viel früher nach den LehrerInnen, um eure Hausarbeit früher zu bearbeiten.  Je früher ihr an eure Hausarbeiten denkt, desto mehr Reaktionszeit habt ihr, um euch auf  all diese Arbeiten vorzubereiten. Die Hausarbeiten bestehen aus 15-20 Seiten, fast wie eine Abschlussarbeit. 2 weitere Tipps; Wählt  keine Fächer mehr aus als das Programm von Stefan Schierholz und Javier Martos bestimmt, weil es schon viel Anstrengung von selbst erfordert. In Anbetracht eurer Zeit macht  das nicht.  Ihr müsst euch erinnern, dass ihr im Erasmus seid, deswegen sollt ihr Deutschland kennenlernen und Deutschland liegt nicht nur in den Büchern, ihr seid kein Supermensch, sondern Menschen und sterblich. Zweiter Tipp, eure Seminararbeit braucht viel Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit, organisiert euch gut.

Ihr habt vom 6. Februar bis 23 April frei und 3 Seminararbeiten (oder mehr  für die mutigen Leute) anzufertigen.  Ende Februar gehen die Leute häufiger aus und am 1. März ist Fasching. spart euch Zeit für diesen Tag, wirklich.